Die Schweiz hat mehr als 1500 Seen. Diese Bergseen gehören für mich zu den schönsten.

Lac de Moiry (Wallis)

Das Walliser Val d’Anniviers – ein südliches Seitental des Rhonetals –  fesselt mich jedes Mal. Irgendwie fühlt man sich hier wohltuend ab von dieser Welt. Die Dörfer mit ihren alten Häusern aus Sonnen gegerbtem Holz wirken wie kleine, verschlafene Trutzburgen.

Ella Maillart’s  zweites Zuhause

Verständlich, dass im Ort Chandolin Ella Maillart (1903 – 1997) – eine der ersten Schweizer Reiseschriftstellerinnen und grosse Sportlerin – jedes Jahr einigen Monate verbrachte. Fern von jeglichem Rummel;  in einem Mini-Häuschen mitten im Dorf ist der bedeutenden Schweizerin eine Permanent-Ausstellung gewidmet, die ich mir bei jedem Besuch anschaue, anschauen muss.

Moiry: See, Gletscher und SAC-Hütte

Bevor ich weiterziehe Richtung Val de Moiry. Vorbei an Grimentz mit seinem Geranien-Schmuck an vermutlich jedem Haus. Ballenberg lässt grüssen – aber Grimentz ist real.  Doch  erst am Schluss des Tales folgt mein persönliches  Juwel: Der Lac de Moiry, ein Stausee mit smaragdgrünem und türkisblauem Wasser. Ehrlich: Paradiesisch schön – und unverbaut.
Ganz zuhinterst lockt der gleichnamige Gletscher. Und damit Touren in himmlische Höhen. Wer unterwegs rasten oder übernachten möchte: Eine SAC-Hütte auf 2825 Metern gibts auch, die Cabane de Moiry.